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Glossar der Internet-Technik
Sprich engl.: "at", auch "Klammeraffe" genannt. Teil der E-Mail Adresse, trennt die Benutzerbezeichnung von der Adresse, bei der der E-Mail Briefkasten gemeldet ist. Beispiel: Herb.ExPert@t-online.de oder Ralph.Endlichgeschaft@gmx.net. ActiveX Komponentenmodell von Microsoft, mit dessen Hilfe Anwendungsprogramme beliebige dynamische Funktionalitäten erhalten. Administrator Bezeichnung für einen Systemverwalter in einem Netzwerk, der uneingeschränkte Zugriffsrechte hat und für die Verwaltung und Betreuung des Netzwerks zuständig ist. Alias Ein Name, üblicherweise kurz und einfach zu merken, der in einen anderen Namen übersetzt werden kann, der oft lang und schwer zu merken ist. ARPANet Abkürzung für Advanced Research Projects Administration Network. Der Wegbereiter des Internet. Wurde ursprünglich vom Verteidigungsministerium der USA Ende der 60er Jahre als militärisches Netzwerk geplant, mit dem Ziel, eine Architektur zu entwickeln, die einem atomaren Angriff widerstehen sollte. AVI (Audio Video Interleave) Von Microsoft eingeführter Standard für Audio- und Videodaten. Backbone Eine Reihe von zusammengeschalteten Hochgeschwindigkeitsleitungen innerhalb eines Netzwerkes, um den schnellen Transport von Daten zu ermöglichen. Banner Eine Werbefläche im WWW, entspricht einer Anzeige und kann mit einem Link zu einer Webseite führen. Bookmarks "Lesezeichen", gespeicherter Hinweis auf eine Seite, der es erlaubt, diese später bequem wieder aufrufen zu können Browser (Herumstöberer) Software zum Betrachten von Hypertextdokumenten im HTML-Format aus dem Internet/WWW, dem Intranet oder lokalen Speichermedien. Es gibt aber auch FTP- und News-Browser. CGI Die Abkürzung CGI steht für Common Gateway Interface, einer Standardschnittstelle, die es WWW-Servern erlaubt, Programme aufzurufen, ihnen Daten zu übergeben und Daten von ihnen zurückzubekommen. Mit CGI-Programmen lassen sich dynamische Seiten erstellen, die abhängig vom zurückgelieferten Ergebnis unterschiedliche WWW-Seiten aufbauen. Plattformunabhängige Sprachen wie Java ergänzen CGI. Cookies (Kekse) Bei Cookies handelt es sich um Textdateien, in denen das Verhalten des Benutzers gespeichert wird, z. B. welche WWW-Seiten in welchem Ausmaß abgerufen werden. Cookies sind quasi Benutzerprofile, die extern abgerufen werden können. DAU (Dümmster anzunehmender User) Eine Mischung aus Dummheit, Ignoranz, Unverschämtheit und Penetranz. Ein DAU macht alle Fehler, die man machen kann. Ihn am Telefon zu haben, ist der Alptraum jedes Hotline-Mitarbeiters. Diskussionsforen Deutscher Ausdruck für Newsgroups. Hierbei handelt es sich um schwarze Bretter, an die jeder zu bestimmten Themen eine Nachricht mittels E-Mail hängen kann, die dann von anderen gelesen und beantwortet werden können. Die Themenvielfalt reicht von Hobbys über Politik und Religion bis zu virtuellen Marktplätzen, auf denen mit allem Erdenklichen gehandelt wird. DNS Domain Name Server, übersetzt numerische Internet-Adressen (IP-Adresse) in Klartext, z.B. www.versicherung.de. Domain Bezeichnung für einen Rechnerverbund, der unter derselben Adresse beheimatet ist. Domains können thematisch oder geographisch gegliedert sein. Beispiel: Die Domain .com beinhaltet kommerzielle Anbieter, die Domain .edu Schulen und Universitäten, die Domain .de beinhaltet deutsche Anbieter. E-Mail Elektronische Post im Internet mit der Besonderheit, beliebige Dateien in einem Anhang mitschicken zu können. eCommerce Unter eCommerce versteht man die elektronische Vermarktung und den Verkauf von Waren und Dienstleistungen über elektronische Medien wie das Internet. EDI (Electronic Data Interchange) Oberbegriff für den Datenaustausch in elektronischer Form. Emoticon Symbol, das aus mehreren Zeichen der Tastatur besteht und einen Gefühlszustand des Benutzers ausdrücken soll. Beispielsweise :- ) für "smile". FAQ Frequently Asked Questions. Eine Liste mit häufig gestellten Fragen zu einem Thema und deren Antworten. Flame Versand von wütenden E-Mails an einen anderen Benutzer im Internet. Er richtet sich zumeist gegen Personen, die gegen die Netiquette verstoßen haben. Frames Moderne Browser bieten die Möglichkeit eine Web-Seite in mehrere Bereiche aufzuteilen. Diese voneinander unabhängigen Bereiche werden Frames genannt. Auf diese Weise ist es möglich, dynamische und statische Seitenelemente besser voneinander zu trennen. Freeware Software, die kostenlos benutzt werden kann. FTP File Transfer Protocol. Ein Programm, das im Internet die Übertragung von Dateien zwischen beliebigen Rechnern ermöglicht. FTP-Server Dies ist ein Internet-Rechner, der über das Filetransferprotokoll Dateien, Verzeichnisse und sogar den Inhalt ganzer Festplatten zum Download zur Verfügung stellt. GIF (Graphics Interchange Format) Derzeit wichtigstes Standardformat im WWW zum Austausch von Grafikdateien (Bildern). Global Village (Globales Dorf) Ein unter dem Eindruck des Internet entstandene Metapher, die die schwindenden örtlichen Entfernungen durch die Netzkommunikation beschreibt. Header Jener Teil der E-Mail Nachricht, der die Empfängeradresse und die Betreffzeile beinhaltet. Host Ein Rechner im Internet, der Informationen oder Dienste bereitstellt. Hosting Bezeichnet die Möglichkeit, einen eigenen Rechner bei einem Provider aufzustellen. Dies spart die Gebühren für die sonst nötige Standleitung. HTML (HyperText Markup Language): Eine Sprache, die Formatierungsanweisungen und HyperText-Elemente enthält und auf deren Architektur die Dokumente des World Wide Web aufbauen. HTTP (HyperText Transport Protocol) das Protokoll, um HTML-Dokumente zwischen einem World-Wide-Web-Server und Browser auszutauschen. HyperText Damit kann jeder Text bezeichnet werden, der Verweise zu anderen Dokumenten oder Teilen des gleichen Dokuments enthält, die interaktiv aufgerufen werden können. ICQ Ein Freeware-Programm, das Message-, Chat-, Filetransfer-Funktionen und vieles mehr bietet. Wenn es während einer Internetsitzung mitläuft, können Bekannte und Freunde mit demselben Programm sich untereinander direkt ansprechen. Jeder Teilnehmer erhält eine eindeutige UIN (Universale Internet Nummer) ähnlich einer Telefonnummer. Internet Ein weltweiter, nicht-kommerzieller Rechnerverbund, der verschiedene Kommunikationsdienste vereint, wie E-Mail, WWW, oder Newsgroups. Internet-Nutzer Eine Person, die einen Zugang zum Internet hat. Ein Internet-Nutzer ist nicht immer auch ein Web-Nutzer; beispielsweise gibt es immer noch sehr viele Internet-Nutzer, die nur E-Mail nutzen oder mit alten, nicht WWW-tauglichen Programmen im Internet nach Informationen suchen. InterNIC (International Network Information Center) Ist ein privatwirtschaftlicher Verein und für die Zuteilung und Verwaltung aller IP-Adressen des Internets auf der Welt zuständig. Für die deutschen Adressen (Endung .de) ist das DE-NIC in Karlsruhe zuständig. Intranet Ein geschlossenes, unternehmensinternes Netzwerk, welches die Internet-Technologien für die interne Datenkommunikation nutzt. IP-Nummer Eine Folge von 4 Zahlen, (jede Zahl kann Werte von 0 bis 255 annehmen) die die Internet-Adresse bilden. Jeder Rechner des Internet kann mittels seiner IP-Nummer eindeutig adressiert werden. IRC Abkürzung für Internet Relay Chat. Ein Online-Konferenz-System auf dem Internet. Ähnliches Funktionsprinzip wie beim CB-Funk. Java Programmiersprache im Internet, die es erlaubt, auf dem heimischen Rechner Programme des Internet plattformunabhängig (unabhängig von der Art des Rechners wie DOS/Windows-PC, Apple Macintosh oder Unix-Maschine) ablaufen zu lassen. Java-Applet Kurzes Java-Programm in einer HTML Seite, das vom Browser interpretiert wird. JavaScript Scriptsprache, die den HTML-Standard erweitert und den Browser zu einfachen Aktionen veranlaßt. Beispiel: Im Statusbalken unten im Browser-Fenster wird nicht die nächste Adresse angezeigt, sondern ein Lauftext animiert. JavaScript hat außer dem Namen keine Gemeinsamkeiten mit Java. JPEG/JPG (Joint Photographic Experts Group) Neben GIF das wichtigste Bildformat im Internet. Besonders für Fotos geeignet, da ein optimales Verhältnis zwischen Bildqualität und Dateigröße erreicht wird. Links Verweise in einem Dokument auf eine Stelle in einem anderen Dokument (Hyperlinks) oder im gleichen Dokument (Anker), z.B. Erläuterungen oder weiterführende Informationen. Mail-Server Ein Computer im Internet, der elektronische Post empfangen und weiterleiten kann. Mailing Liste Ein atomatisiertes Verteilungssystem für Informationen im Internet. Damit werden meistens technische Diskussionen geführt oder Meinungen über spezielle Themen ausgetauscht. Meta-Tags Meta-Tags werden in den Header-Bereich des HTML-Dokuments eingefügt. Sie sind für den Betrachter der Seite nicht sichtbar und können nur von den Suchmaschinen erkannt werden. Sie dienen der Katalogisierung derWebseiten in der Datenbank dieser Suchmaschinen. MIME (Multipurpose Internet Mail Extensions) Definiert einen Internet-Standard für die Übertragung beliebiger Datenformate via E-Mail. Im World Wide Web wird MIME unabhängig von E-Mail im Hypertext Transfer Protocol zur Spezifikation übertragener Daten genutzt. Netiquette Ein Kunstwort aus "Net" und "Etiquette", ist sozusagen der Internet-Knigge. Die Netiquette ist das ungeschriebene Gesetz dessen, was innerhalb des Internet als guter Ton angesehen wird. Newbie Umgangssprachlicher Ausdruck für einen Neuling im Internet. Newsreader Software, die das Lesen von Diskussionsforen ermöglicht. NIC (Network Information Center) Einrichtung, die mit der Verwaltung des Internets (z.B. Vergabe von Domains) beauftragt ist. Ursprünglich gab es nur ein zentrales NIC bei der SRI International. Heute gibt es weltweit mehrere, so z.B. das DE-NIC in Karlsruhe. Plug-In Software, die die Möglichkeiten des Browser erweitert und ausbaut. POP Point-of-Presence. Eine Telefonnummer, unter der ein Kunde das Angebot seines Providers in Anspruch nehmen kann. POP3-Server Programm, das beim Provider die Postfächer für den E-Mail-Empfang organisiert. Popup Ein Popup ist ein Fenster, das kurzfristig über allen anderen Fenstern angezeigt wird. In einem Popup werden oft zusätzliche Informationen, z.B. Worterläuterungen angezeigt. PPP Abkürzung für Point to Point Protocol. Ein Protocol, das den Aufbau einer TCP/IP-Verbindung für einen Computer mittels eines Modems und einer normalen Telefonleitung ermöglicht. PPP wird immer öfter eingesetzt, um das SLIP-Protokoll zu ersetzen. Provider Kommerzielle Unternehmen oder wissenschaftliche Einrichtungen, die einen Zugang oder Dienstleistungen zum Internet anbieten. Unterschieden wird in Internet Access Provider IAP (gleichbedeutend mit Internet Service Provider ISP), die nur Zugänge zum Internet anbieten und in Internet Presence Provider IPP, die einem Unternehmen einen Standort im Internet anbieten. Quick-Time Von Apple definierter Standard zur Übertragung von Bild- und Tondaten. Wird meist für kleine Filme verwendet. Remailer Server, der E-Mails anonym weitersendet. Remailer löschen dazu die Absenderadresse einer E-Mail vor dem Weitersenden. Um Überwachungsversuchen, z.B. seitens staatlicher Behörden, zu entgehen, werden üblicherweise keine Daten über eingegangene E-Mails gespeichert. Zusätzlich können E-Mails mit dem PGP-Schlüssel des Servers kodiert werden, der die empfangenen Mails nach der Dekodierung in zeitlich ungeordneter Folge weitersendet. Shareware Software, die kostenlos kopiert und weitergegeben werden kann (z.B. übers Internet), die man aber bezahlen sollte, wenn man sie länger als eine festgesetzte Testzeit lang benutzt. Signature Textblock mit Informationen über den Absender wie Adresse, Telefon, Fax, E-Mail oder Öffnungszeiten. Site Ein eigener Server oder ein virtueller Server im Internet. Skript Programmcode, der von einem Browser ausgeführt werden kann. Snail Mail Schneckenpost. Umgangssprachliche Bezeichnung im Internet für die herkömmliche Briefpost. Spam Verschicken von unerwünschten elektronischen Nachrichten an eine große Zahl von Diskussionsforen oder Einzelpersonen. Surfen Umgangsprachlich für das Herumsuchen im WWW. Tags Bausteine der Programmiersprache HTML. Leider hinken die Empfehlungen des Internet Konsortiums (W3C) den Entwicklungen der Browser-Hersteller hinterher. Und so gibt es immer wieder eine Zahl von Tags, die nur von einem Browser interpretiert werden, was die Erstellung von Internetseiten erschwert. TCP/IP Abkürzung für Transmission Control Protocol/Internet Protocol. Es handelt sich um eine Sammlung von Protokollen (Regeln), die den Datenverkehr und -austausch innerhalb des Internet regelt. Auch wenn TCP/IP ursprünglich für die UNIX-Oberfläche konzipiert wurde, existieren heute TCP/IP Protokolle für jede Computer-Plattform und Oberfläche. Unix Betriebssystem, das vor allem auf Großrechnern und Rechnern im Internet zum Einsatz kommt. URL Abkürzung für Uniform Resource Locator. Ein Standard, der definiert, wie Internet/Usenet-Adressen innerhalb des World Wide Web angegeben werden müssen. Videokonferenz Über Kamera(s) und Bildschirm(e) werden die Konferenzteilnehmer für alle jederzeit sicht- und hörbar zusammengeschaltet. Für professionelle Videokonferenzen ist eine ISDN-Verbindung mit geeigneter Hard- und Software, wie Netmeeting (von Microsoft) Grundvoraussetzung. Virtueller Server Ein Verzeichnis auf einem Server, das über eine eigene Internet-Adresse verfügt. Nach außen wird dadurch der Eindruck erweckt, sich auf einem eigenständigen Server zu befinden. Voice-Mail (sprechende Post) Voice-Mails können als komprimierte Audio-Datei, an eine normale E-Mail angehängt werden. VRML Virtual Reality Modelling Language. Programmiersprache im Internet, welche die dreidimensionale Darstellung im WWW ermöglicht (nur Microsoft). Web-Site Das vollständige WWW-Angebot eines Servers. WWW (World Wide Web) Bezeichnung für einen erst seit einigen Jahren betriebenen Internet-Dienst auf der Basis weltweit verteilter Hypertext-Dokumente, die Verweise auf weitere Dokumente, Multimediaelemente oder Software jeder Art - die auf beliebigen Servern weltweit verteilt sein können - enthält. Das World Wide Web wird häufig mit dem Internet selbst verwechselt, dabei stellt das World Wide Web nur einen der vielen Internet-Dienste dar.
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